Vorsicht, zerbrechlich!

nachdem der paketdienst der u.s.-post den dienst aufgenommen hatte, kamen leute auf die idee, ihre kinder per post zu versenden. der erste belegte fall war der kleine james (8 monate), der im januar 1913 von jesse beauge aus glen este in ohio mit 15 cent frankiert zu oma verschickt wurde. auch charlotte may pierstorff (4) aus grangeville, idaho, ist gut angekommen… der letzte fall wird 1915 berichtet, da war diese beförderungsart allerdings schon wieder verboten. (zum verständnis: das paketporto war deutlich niedriger als ein bahnticket, die leute auf dem land arbeiteten schwer, hatten meist noch weitere kinder und konnten sich nicht leisten, ein kind zu begleiten und sie kannten die postbeamten und vertrauten ihnen; die waren oft die einzigen, die abgelegene höfe besuchten und auch andere lebenswichtige dinge hin- und herbrachten. es ist auch nie ein kind verloren gegangen oder beschädigt worden.) nur so, um das warten auf ein längst fälliges dpd-paket zu verkürzen.

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