Rose Ausländer 11.Mai 1901 – 3. Januar 1988 Sei mir gewogen Fremdlingich liebe dichden ich nicht kenneDu bist die Stimmedie mich betörtIch hab dich gehört ruhend auf grünem Samtdu Moosatemdu Glocke des Glücks und der unsterblichen Trauer_____ Liebe VWir werden uns wiederfindenim Seedu als Wasserich als LotusblumeDu wirst mich tragen ich werde dich trinkenWir werden … Wirf deine Angst in die Luft weiterlesen
Autor: Yu
10.5.1933: „Ich übergebe alles Undeutsche dem Feuer!…“
Auf der (ersten) Liste der „Undeutschen“: • Asch, Nathan • Asch, Schalom • Babel, Isaac• Barbusse, Henri• Barthel, Max• Becher, Johannes R.• Beer-Hofmann, Richard• Birkenfeld, Günther• Bley, Fritz• Bobinskaja, Elena• Bogdanow, Nikolai• Braune, Rudolf• Brecht, Bertolt• Breitbach, Joseph• Brod, Max• Brück, Christa Anita• Carr, Robert• Doeblin, Alfred• Dos Passos, John• Ebermayer, Erich• Edschmid, Kasimir• Ehrenburg, … 10.5.1933: „Ich übergebe alles Undeutsche dem Feuer!…“ weiterlesen
Purimspiel
Kadja Molodowsky *10. Mai 1884 קדיה מולודובסקי Purimspiel Wenn niemand mich ruftMeine Mutter ruft mich nicht beim Namen - denn meine Mutter ist tot.Mein Vater ruft mich nicht beim Namen - denn mein Vater ist fern.Und Gott ruft mich auch nicht beim Namen - denn Gott spielt ein Purimspiel,er hat sich als Hund verkleidet,und jammert in … Purimspiel weiterlesen
Regie: Rudi Kurz
Rudi Kurz, Schauspieler, Drehbuchautor und RegisseurDie Filme und Serien des Pfälzers Rudi Kurz, heißt es, waren „Straßenfeger“ in der DDR. Sie hießen „Das grüne Ungeheuer“, „Die Spur führt in den 7. Himmel“ oder „Front ohne Gnade“ und handelten, in Abenteuerstories verpackt, meist vom Kampf gegen den Faschismus oder der Zeit des „Kalten Krieges“ zwischen Ost und West.Die Gründe für das besondere Interesse … Regie: Rudi Kurz weiterlesen
„Deshalb hoffte ich, im Frühling zu sterben“
Frauen in der Roten Armee. _Als „vertierte Flintenweiber“ hat sie die NS-Propaganda denunziert, als „Feldmatratzen“ wurden sie von den eigenen Landsleuten verhöhnt – weibliche Angehörige der sowjetischen Armee. Bis zu einer Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gedient. Obwohl die Rotarmistinnen ihrer Anzahl wie Tätigkeit nach historisch etwas völlig Neues waren, … „Deshalb hoffte ich, im Frühling zu sterben“ weiterlesen
Baruch-Börne
Ludwig Börne (Juda Löb Baruch) *6.Mai 1786 Es ist leicht den Hass, schwer die Liebe, am schwersten Gleichgültigkeit zu verbergen. Die Deutschen haben unter allen Nationen am meisten philosophiert; das kömmt daher, sie haben am wenigsten gelebt. Manche Menschen haben bloß männliche, andere bloß weibliche Gedanken. Daher gibt es so viele Köpfe, die unfähig sind, Ideen hervorzubringen, weil man … Baruch-Börne weiterlesen
In Flanders Fields
3. mai 1915: der kanadische sanitätsoffizier john mccrae, dessen freund am vortag bei ypern gefallen war, verfasst eines der bekanntesten gedichte zum ersten weltkrieg. mccrae hat das blatt mit dem gedicht weggeworfen, aber ein anderer soldat nahm es an sich und schickte es an verschiedene redaktionen in england, wo es im dezember 1915 erstmals gedruckt … In Flanders Fields weiterlesen
„Gott sei Dank, dann gibt es Frieden!“
Marianne Grunthal 31.1.1896 – 2.5.1945 „gott sei dank, dann gibt es frieden!“ – für diesen leisen seufzer musste sie am 2. mai 1945 sterben, eine stunde vor ankunft der amerikanischen truppen in schwerinmarianne grunthal war eine unpolitische frau, die tochter eines metzgers aus zehdenick, die im ersten weltkrieg in berlin pädagogik studiert und an der … „Gott sei Dank, dann gibt es Frieden!“ weiterlesen
Die falsche Gräfin
Im Frühjahr 1943 betritt Gräfin Janina Suchodolska das deutsche Hauptquartier in Lublin und fragt an, ob sie ihre im nahegelegenen Lager Majdanek inhaftierten Landsleute mit Essen versorgen dürfe. Obwohl die Bitte eine Unverschämtheit ist und der Lagerkommandant sie später anblafft: „Wissen Sie nicht, dass das ein Konzentrationslager ist?“, bekommt die adlige Dame die Erlaubnis und … Die falsche Gräfin weiterlesen
Wat koofe ick mir for een Groschen?
Egon Erwin Kisch *29.4.1885 Wat koofe ick mir for een Groschen?In der Volksspeisehalle in der Schönhauser Allee trank ich eine Tasse Kaffee um zehn Pfennig und aß dazu einen Napfkuchen um den gleichen Preis. Drüben an der Wand, mit Kreide auf ein schwarzes Brett geschrieben, war die Speisekarte; aus ihr ersah ich, daß man für … Wat koofe ick mir for een Groschen? weiterlesen








