3. mai 1915: der kanadische sanitätsoffizier john mccrae, dessen freund am vortag bei ypern gefallen war, verfasst eines der bekanntesten gedichte zum ersten weltkrieg. mccrae hat das blatt mit dem gedicht weggeworfen, aber ein anderer soldat nahm es an sich und schickte es an verschiedene redaktionen in england, wo es im dezember 1915 erstmals gedruckt … In Flanders Fields weiterlesen
Autor: Yu
„Gott sei Dank, dann gibt es Frieden!“
Marianne Grunthal 31.1.1896 – 2.5.1945 „gott sei dank, dann gibt es frieden!“ – für diesen leisen seufzer musste sie am 2. mai 1945 sterben, eine stunde vor ankunft der amerikanischen truppen in schwerinmarianne grunthal war eine unpolitische frau, die tochter eines metzgers aus zehdenick, die im ersten weltkrieg in berlin pädagogik studiert und an der … „Gott sei Dank, dann gibt es Frieden!“ weiterlesen
Die falsche Gräfin
Im Frühjahr 1943 betritt Gräfin Janina Suchodolska das deutsche Hauptquartier in Lublin und fragt an, ob sie ihre im nahegelegenen Lager Majdanek inhaftierten Landsleute mit Essen versorgen dürfe. Obwohl die Bitte eine Unverschämtheit ist und der Lagerkommandant sie später anblafft: „Wissen Sie nicht, dass das ein Konzentrationslager ist?“, bekommt die adlige Dame die Erlaubnis und … Die falsche Gräfin weiterlesen
Wat koofe ick mir for een Groschen?
Egon Erwin Kisch *29.4.1885 Wat koofe ick mir for een Groschen?In der Volksspeisehalle in der Schönhauser Allee trank ich eine Tasse Kaffee um zehn Pfennig und aß dazu einen Napfkuchen um den gleichen Preis. Drüben an der Wand, mit Kreide auf ein schwarzes Brett geschrieben, war die Speisekarte; aus ihr ersah ich, daß man für … Wat koofe ick mir for een Groschen? weiterlesen
1. Frauenfriedenskongress
28. april 1915. der erste internationale frauenfriedenskongress beginnt. mitten in der kriegseuphorie fordern die 1136 nach den haag angereisten frauen aus zwölf ländern, die nicht einsehen wollen, „daß männer allein die geschicke der völker lenken“ und „über krieg und frieden herrschen“, unerhörte dinge wie die einrichtung eines internationalen gerichtshofes und einer internationalen organisation zur friedenssicherung, … 1. Frauenfriedenskongress weiterlesen
Apitz unter Wölfen
bruno apitz *28. april 1900 – der schriftsteller, schauspieler und kommunist saß buchstäblich die gesamte ns-zeit in konzentrationslagerm, von 1933 an, davon die letzten acht jahre in buchenwald. 1958 erschien sein roman „nackt unter wölfen“ und 1963 der gleichnamige defa-film über die rettung eines kleinen jungen durch antifaschistische buchenwald-häftlinge in der endphase des krieges, angelehnt … Apitz unter Wölfen weiterlesen
Rebellin Séverine
caroline rémy *27. april 1855 – eine zu ihrer zeit europaweit bekannte rebellin, die unter dem pseudonym #séverine mutig gegen unterdrückung, armut, diskriminierung, zensur, kriegstreiberei und für menschen- und frauenrechte anschrieb. séverine wurde als caroline rémy in eine bürgerliche pariser familie geboren und von ihrem vater, der bei der polizeipräfektur angestellt war, streng erzogen. die … Rebellin Séverine weiterlesen
„Wandernde Konzentrationslager“
Ihre „Umsiedelung“ kostete bis zu 1,5 Millionen Armenier das Leben. Auch über 100 Jahre danach ist der Genozid in der Türkei mit Tabus besetzt – und nicht nur dort… Mit der Verhaftung hunderter Mitglieder der armenischen Elite in Istanbul beginnt am 24. April 1915 der Völkermord an den Armeniern …Sechs Jahre später erschießt der armenische … „Wandernde Konzentrationslager“ weiterlesen
Ethel Smyth. Weibliches Pfeifen in Eden
„Ach, wenn Akt I, Szene 1 des menschlichen Dramas nur sorgfältiger durchdacht worden wäre, was für glückliche Tage hätte man in Eden verbringen können! […] Sie und Adam hätten sich in verschiedenen Ecken des Gartens (so weit voneinander entfernt wie möglich) schalldichte Hütten gebaut, und gegen Abend hätte man sie zweistimmig friedliche Pastorallieder pfeifen hören, … Ethel Smyth. Weibliches Pfeifen in Eden weiterlesen
Das Recht des Fremdlings
Immanuel Kant *22. April 1724 „...Es ist hier, wie in den vorigen Artikeln, nicht von Philanthropie, sondern vom Recht die Rede, und da bedeutet H o s p i t a l i t ä t (Wirtbarkeit) das Recht eines Fremdlings, seiner Ankunft auf dem Boden eines andern wegen, von diesem nicht feindselig behandelt zu … Das Recht des Fremdlings weiterlesen









