Henri Bergson *18. Oktober 1859, Philosoph und Literaturnobelpreisträger um seine philosopie fb-tauglich zu erklären, bin ich zu blöd, aber für ein paar sätze zu seinem familiären backround und leben reicht‘s: „bergson“ ist eigentlich „berekson“, also der „sohn von ber(ek)“. denn „ber“ bzw. „berek“ hieß henri bergsons urgroßvater väterlicherseits. dessen vater wiederum, szmul jakubowicz, genannt „zbytkower“, … Bergsons Wurzeln weiterlesen
Autor: Yu
Juden auf Hawaii
als hawaii im jahre 1900 zum „territorium“ der vereinigten staaten wurde, lebten drei- bis vierhundert juden in dem inselstaat…sie waren mit dem kalifornischen goldfieber und zumeist als händler gekommen. 1856 hatte eine jüdische zeitung in deutschland erstmals über die inseln berichtet. ein jüdischer offizier auf dem englischen schiff „marmion« schrieb: „am 8. april verließen wir … Juden auf Hawaii weiterlesen
C&A wie arisch
clemens brenninkmeyer und sein bruder august sind das „c“ und „a“ hinter der firma c&a. ihre westfälischen vorfahren hatten schon seit mindestens 150 jahren mit textilien gehandelt, als sie 1841 im friesländischen seek ihre firma „c&a brenninkmeijer" gründeten und 20 jahre später den ersten laden mit damenoberbekleidung eröffneten. die idee, konfektionswaren zu sehr günstigen festpreisen, … C&A wie arisch weiterlesen
Die Dachau-Messe
„musik im kz“ ist ein großer themenkomplex. dazu gehört auch die „dachau-messe“ - am 24. september 1944 heimlich uraufgeführt im „priesterblock“ des konzentrationslagers dachau. geschrieben und einstudiert hatte sie der katholische benedektinerpater gregor schwake. schwake war promovierter musikwissenschaftler, organist, dozent für kirchenmusik, komponist, dichter und nazi-gegner - ein charismatischer, lebensfroher rheinländer, der selbst noch im … Die Dachau-Messe weiterlesen
Explosionsorgel
frédéric kastner *10. august 1852 in straßburg, hat einen echten knaller erfunden: das pyrophon, auch feuer- oder explosionsorgel genannt zeitgenossen berichten, frédéric kastner sei immer kränklich, nach dem frühen tod seines vaters etwas labil und auch „kein angesehener physiker“ gewesen, aber seine reiche und einflussreiche mutter, eine ebenfalls musikalisch begabte schaupielertochter, habe ihm ein labor … Explosionsorgel weiterlesen
Taktstock-Genese
seit wann stochern dirigenten eigentlich mit diesen stöckchen in der luft herum? der erste bislang bekannte einsatz eines dirigentenstabes geht auf das jahr 709 v.u.z. zurück. da nämlich wird von „pherekydes von patrae, geber des rhythmus“ berichtet, dass er sich für eine musikvorführung auf eine art hochsitz setzte und einen goldenen stab in den luft … Taktstock-Genese weiterlesen
Ich brauche Menschen …
Lisa Baumfeld (1877–1897). Die lyrisch begabte einzige Tochter des Wwiener Bankdirektors Isidor Baumfeld und seiner Frau Paula wurde nur 19 Jahre alt. Ein Band mit ihren Gedichten erschien posthum. In Schönheit... Doch aus dem Spiegel trat - beklemmend naheMein eig'nes Bild.Ich hab‹ so oft geträumtVon blonder, stiller, märchenheller Schönheit,Daraus sich meine Seele weben sollt‹,Die ätherleichte, … Ich brauche Menschen … weiterlesen
Takamura Chieko
takamura chieko (1886–1938) ist zumindest in japan für ihre (wie ich finde wunderschönen) bilder und scherenschnitte und ihre gedichte bekannt und für die gedichte, die ihr mann über sie schrieb. sie gehörte zu den wenigen frauen, die in der konservativen patriarchalischen japanischen gesellschaft offen feministische positionen bezog, 1911 die feministische zeitung „seitō“ (blaustrumpf) mitgründete und … Takamura Chieko weiterlesen
NABUs braunes Mütterlein
emilie karoline hähnle aus sulz am neckar (*3. februar 1851) gründete 1899 in stuttgart den „bund für vogelschutz“, den vorläufer des „naturschutzbundes deutschland“ (nabu)… die naturschutzbewegung – die idee von freund- und partnerschaft zwischen mensch und tier, deren wahrnehmung als leidensfähige subjekte und der zugang zur natur für alle bevölkerungsschichten als soziale frage - entstand … NABUs braunes Mütterlein weiterlesen
Büchner an seine Braut
Geburtstag Georg Büchner *17.10.1813 Der 20(!)-jährige Georg Büchner an seine Braut Minna:„Hier [in Gießen] ist kein Berg, wo die Aussicht frei sei. Hügel hinter Hügel und breite Täler, eine hohle Mittelmäßigkeit in Allem; ich kann mich nicht an diese Natur gewöhnen, und die Stadt ist abscheulich. Bei uns ist Frühling, ich kann deinen Veilchenstrauß immer … Büchner an seine Braut weiterlesen










