ignaz philipp semmelweis (*1.7.1818) ist ein tragischer held. obwohl ihm so viele frauen ihr überleben zu verdanken haben, wurden seine erkenntnisse über hygiene bzw. deren fehlen zu seinen lebzeiten als „spekulativer unsinn“ abgetan. zu der zeit, als der deutsch-ungarische arzt in wien zu praktizieren begann, starben noch bis zu 30% aller mütter am kindbettfieber, … Semmelweisreflex weiterlesen
Autor: Yu
Die Geburt der Insel-Bücherei
ein paar insel-bücherei-bändchen stehen wohl in fast jedem deutschen haushalt. Am 2. juli 1912 erschienen die ersten zwölf titel. dass es den insel verlag und die buchreihe (aktuell bei nr. 1484) heute noch gibt, liegt u.a. an einem durchdachten verlegerischen konzept, das auch schon 1912 bestand und mehr oder weniger über hundert jahre durchgehalten wurde. … Die Geburt der Insel-Bücherei weiterlesen
Amelia Earhart, Flugpionierin
am 2. juli 1937 verschwindet amelia earhart mit ihrer lockheed electra spurlos über dem pazifischen ozean. amelia earhart war eine außergewöhnliche frau, die schon als kind lieber auf bäume kletterte, ratten mit dem gewehr jagte und zeitungsartikel über „männerberufe“ sammelte, statt mit puppen zu spielen. nach abschluss der schule arbeitete sie als krankenschwester und sozialarbeiterin … Amelia Earhart, Flugpionierin weiterlesen
Poppa, Erfinder der Paralympics
sir ludwig guttmann, *3.7.1899. auch wenn uns sein name vielleicht nicht viel sagt, seine verdienste sind nicht hoch genug zu schätzen. er hat die grundlagen der behandlung querschnittsgelähmter und des reha-sports geschaffen und die paralympics erfunden. ludwig guttmann kam aus einer orthodoxen jüdischen familie in tost (oberschlesien). nach schule und militär meldete er sich als … Poppa, Erfinder der Paralympics weiterlesen
Die erste schwarze Wimbledon-Gewinnerin und…
am 6. juli 1957 gewann althea gibson als erste schwarze tennisspielerin das turnier von wimbledon, wiederholte den erfolg im jahr darauf und gewann außerdem als erste farbige bei den french open und den us open – insgesamt elf grand-slam-titel! dabei hatte die junge frau aus harlem erst seit 1950 auf intervention der früheren us-meisterin alice … Die erste schwarze Wimbledon-Gewinnerin und… weiterlesen
Martin „Marty“ Feldman
marty feldman *8.7.1934 der wuschelkopf mit den glubschaugen wurde als martin alan feldman und sohn des schneiders myer feldman und seiner frau cecilia im armen londoner eastend geboren. als die familie aus der ukraine nach england eingewandert war, hatte sein großvater hyman ihren namen „bondar" in das seiner meinung nach weniger jüdisch klingende „feldman(n)“ geändert. martys … Martin „Marty“ Feldman weiterlesen
Heinrich Heine in der Bronx
zu seinem 100. geburtstag sollte heinrich heine in seiner heimatstadt düsseldorf, größtenteils finanziert von kaiserin „sissi“, ein denkmal errichtet werden. am 8. juli 1899 wurde es eingeweiht. aber nicht etwa in düsseldorf, sondern in der bronx… rückblende (für alle, die immer noch glauben, der judenhass und die dazu passende rhetorik seien 1933 entstanden und provinzpossen … Heinrich Heine in der Bronx weiterlesen
16:0
1. juli 1912: deutschland gewinnt 16:0 gegen russland - nie hat eine deutsche fußballnationalmannschaft höher gewonnen, nie eine russische höher verloren.es ist die trostrunde bei den olympischen spielen in stockholm. am abend zuvor war bei einem bankett aller mannschaften heftig gesoffen worden. doch ein deutscher scheint nicht mitgepichelt zu haben: der mittelstürmer gottfried fuchs, der … 16:0 weiterlesen
Ruth Galinski sel.A.
Ruth Weinberg wird am 19. Juli 1921 in Dresden als Tochter eines Kaufmanns aus Bialystok und einer Dresdnerin geboren. Sie geht in eine Volksschule und treibt leidenschaftlich gern Sport – Leichtathletik, Speerwerfen, Hochsprung, Handball. Wären die Nazis nicht gewesen, hätte Ruth Weinberg sicher als Leichtathletin Karriere gemacht. Seit sie fünf Jahre alt war, trainiert sie im dortigen SC Bar Kochba. „Der Sport hat mir viel bedeutet. Er bedeutete ja nicht nur Anstrengung, sondern auch Freundschaft, Geselligkeit und Freiheit.“ Und zwar … Ruth Galinski sel.A. weiterlesen
Artur „Atze“ Brauner sel.A.
Wie passt ein solches Leben in einen einzigen Text? Wenn einer quasi das 20. Jahrhundert ist – alles zusammen, die Schoa, die Hoffnung auf ein anderes Deutschland, das schlechte Gewissen und das ewige Missverstehen, das alte Westberlin und das deutsche Nachkriegskino. Eine Art Marcel Reich-Ranicki des (nicht nur Unterhaltungs-)Films, ein kleiner polnischer Jude, der den … Artur „Atze“ Brauner sel.A. weiterlesen









