#dirndl julie wallach wurde 1850 in störmede bei lippstadt als eine von drei töchtern des blaufärbers und händlers henoch zunsheim und seiner frau caroline guthrath jacobs-mansbacher geboren. sie heiratete den getreidehändler heinemann wallach aus wiedenbrück und gebar zehn kinder. ihr mann verwaltete zusätzlich zum getreidehandel in bielefeld auch noch ein vom vater else lasker-schülers übernommenes … Wallachs Dirndl weiterlesen
Autor: Yu
Die Geschichte der organisierten Müllabfuhr
die geschichte der organisierten müllabfuhr begann im 15. jh., als zunehmend menschen in die städte kamen und immer mehr abfälle und exkremente die straßen und stadtbäche verstopften. es gab zwar schon im paris des 14. jh. anordnungen, die straßen sauber zu halten, aber viele entsorgten ihren müll nachts heimlich auf öffentlichen plätzen oder friedhöfen und … Die Geschichte der organisierten Müllabfuhr weiterlesen
Juden in Split
split (bzw. das nahgelegene römische salona) hatte schon im 5. jh. eine jüdische bevölkerung. die öllampen, münzen und steine mit eingravierter menora aus den kellergewölben des kaiserpalasts sind heute im örtlichen archäologischen museum zu sehen. wichtiger für die entwicklung splits aber werden am ende des 15. jh. aus portugal vertriebene juden. vor allem ein gewisser … Juden in Split weiterlesen
Papp-Rabbiner
Greifswald, theologische Fakultät. Vor 300 Jahren befand sich genau hier (Foto) die „Mayerische Synagoga“, eine Art Lehrsynagoge für Christen, und in ihr (mangels lebendiger Juden) eine Rabbinerfigur, die ihr Schöpfer so beschrieb: „Stehet in Lebens-Größ ein Rabbi in seinem völligen Habi, worinnen er sein Gebet in der Synagoga verrichtet. Als in einem gantz schwartzen Kleid … Papp-Rabbiner weiterlesen
Meerjungfrauen im Telefonbuch
um der wieder mal umgehenden nominierungsgrippe (poste 7 bücher, die dich ganz furchtbar beeindruckt haben und sag nix dazu) zu entgehen, poste ich lieber gleich mein einziges in frage kommendes und sag was dazu: das telefonbuch von island. es gibt nur eins und die einträge sind nach vornamen sortiert. wenn du also den blonden gunnar … Meerjungfrauen im Telefonbuch weiterlesen
Kakadu-Bar
die kakadu-bar war ein legendärer amüsiertempel ecke joachimsthaler straße (nr. 10) und ku‘damm, dort, wo heute das gesichtslose allianz-hochhaus steht. bis 1890 gab es auf dem noch leeren gelände tribünen für 10000 zuschauer, die hier zuletzt die wild west show von buffalo bill mit cowboys, indianern und pferden bestaunt hatten. dann wurde das areal bebaut … Kakadu-Bar weiterlesen
Die Kippen mit dem Pappmundstück
wer kennt die noch? belomorkanal, die papierossy mit dem pappmundstück zum knicken. „беломорканал“ wurde 1932 zu ehren des neuen weißmeer-ostsee-kanals (belomorsko-baltiysky kanal) in der leningrader urizki-fabrik entwickelt. die mischung hat der werksingenieur wassili iondi kreiert und die verpackung der grafiker andrey tarakanow (sie hat sich optisch wenig geändert, zeigt nach dem krieg aber die sowjetische … Die Kippen mit dem Pappmundstück weiterlesen
Ballhaus „Resi“
im ballhaus „resi“ = residenz-casino gab‘s die allerersten tischtelefone… 1908 hatte paul baatz seine „prachtsäle alt-berlin“ in der blumenstraße 10 (heute: singer-/ifflandstraße) neben dem residenztheater eröffnet. nach dem ersten weltkrieg ließ er sie zum ballhaus umbauen. das resi hatte eine tanzfläche für über tausend gäste, dazu salons, vier bars, einen biergarten, ein karussell und gute … Ballhaus „Resi“ weiterlesen
„Früher war alles besser“
„früher war alles besser“ #borispalmer:) großstadt-dokumente (berlin 1904-1908):1. dunkle winkel in berlin2. die berliner boheme3. berlins drittes geschlecht4. berliner tanzlokale5. das zuhältertum von berlin6. sekten und sektierer in berlin7. berliner kaffeehäuser8. die berliner banken9. aus den tiefen der berliner arbeiterbewegung21. berliner schwindel22. variété und tingeltangel in berlin23. zehn lebensläufe berliner kontrollmädchen24. berliner gerichte25. berliner klubs26. … „Früher war alles besser“ weiterlesen
Anti-Kriegsmuseum
wußtet ihr, dass berlin schon in den 20er jahren ein anti-kriegsmuseum hatte? ich nicht. von 1923 bis 1933 in der parochialstraße 29 in mitte, um die ecke vom jüdenhof. es gehörte dem pazifisten ernst friedrich (1894-1967). er zeigte dort fotos vom grauen des (ersten welt)krieges, bilder von kollwitz und dix, texte von gorki und mühsam … Anti-Kriegsmuseum weiterlesen
