Emilie Pelzl, geb. 1907, stand zeitlebens im Schatten ihres berühmten Mannes Oskar… doch ohne sie hätten viele »Schindler-Juden« nicht überlebt. Beide stammten aus Mähren und hatten sich 1926 auf den Gutshof von Emilies Eltern kennengelernt. Nur wenige Monate später heirateten sie und wohnten in Oskars Elternhaus. Der verprasste Emilies Mitgift bald für Wein, Weib, Gesang … Schindlers Frau weiterlesen
Kategorie: Diktaturen
Georges Brassens
Georges Brassens *22. oktober 1921 "Das war in Basdorf bei der Zwangsarbeit, wo ich 1943 Georges Brassens kennenlernte: wir waren 22 Jahre alt und Gott weiß, dass diese Epoche nicht rosig war... Wir waren um die Zwanzig Burschen pro Zimmer. In meinem gab es diesen großen Typen, gut gebaut, der uns beschäftigte. Er war so … Georges Brassens weiterlesen
Ob es regnet oder schneit…
Geburtstag Friedrich Hollaender *18. Oktober 1896 An allem sind die Juden schuld (1931) Ob es regnet, ob es hagelt, ob es schneit oder ob es blitztOb es dämmert, ob es donnert, ob es friert oder ob de schwitztOb es schön ist, ob‹s bewölkt ist, ob es taut oder ob es gießtOb es rieselt, ob es … Ob es regnet oder schneit… weiterlesen
Bergsons Wurzeln
Henri Bergson *18. Oktober 1859, Philosoph und Literaturnobelpreisträger um seine philosopie fb-tauglich zu erklären, bin ich zu blöd, aber für ein paar sätze zu seinem familiären backround und leben reicht‘s: „bergson“ ist eigentlich „berekson“, also der „sohn von ber(ek)“. denn „ber“ bzw. „berek“ hieß henri bergsons urgroßvater väterlicherseits. dessen vater wiederum, szmul jakubowicz, genannt „zbytkower“, … Bergsons Wurzeln weiterlesen
C&A wie arisch
clemens brenninkmeyer und sein bruder august sind das „c“ und „a“ hinter der firma c&a. ihre westfälischen vorfahren hatten schon seit mindestens 150 jahren mit textilien gehandelt, als sie 1841 im friesländischen seek ihre firma „c&a brenninkmeijer" gründeten und 20 jahre später den ersten laden mit damenoberbekleidung eröffneten. die idee, konfektionswaren zu sehr günstigen festpreisen, … C&A wie arisch weiterlesen
Die Dachau-Messe
„musik im kz“ ist ein großer themenkomplex. dazu gehört auch die „dachau-messe“ - am 24. september 1944 heimlich uraufgeführt im „priesterblock“ des konzentrationslagers dachau. geschrieben und einstudiert hatte sie der katholische benedektinerpater gregor schwake. schwake war promovierter musikwissenschaftler, organist, dozent für kirchenmusik, komponist, dichter und nazi-gegner - ein charismatischer, lebensfroher rheinländer, der selbst noch im … Die Dachau-Messe weiterlesen
Neujahrsfeier 1945
am 7. september 1945 versammelten sich in einem seitenflügel der stark beschädigten synagoge am kreuzberger kottbusser ufer (heute fraenkelufer) bei sonnenuntergang die überlebenden etwa 400 mitglieder der berliner jüdischen gemeinde sowie jüdische angehörige der roten und der us-armee zur ersten rosch-haschana-feier nach der befreiung. der berühmte kriegsfotograf robert capa verewigte den besonderen moment in einer … Neujahrsfeier 1945 weiterlesen
Synagoge Oranienburger Straße
5. september 1866: am jüdischen neujahrstag (25. elul 5626) wird die „neue synagoge“ in der oranienburger straße in berlin eingeweiht. ehrengast ist der preußische ministerpräsident otto von bismarck. mit 3200 plätzen ist das orientalisch gehaltene prunkstück des baumeisters eduard knobloch die größte synagoge deutschlands. in der pogromnacht 1938 läßt der couragierte reviervorsteher vom hackenschen markt, … Synagoge Oranienburger Straße weiterlesen
Izchak Katzenelson – in memoriam
izchak katzenelson, geboren 1.7.1886 in kareliczi, vergast 1.5.1944 in auschwitz Ich hatte einen Traum Ich hatte einen schrecklichen Traum. Meine Leute sind nicht mehr, meine Leute sind weg. Ich sprang mit einem Schrei auf: Ah! Ah! Was ich geträumt habe, ist mir passiert! Gott in den Höhen! Ich rufe zitternd an: Im Namen dessen, was und warum mein Volk gestorben ist? Im Namen dessen, was ist er … Izchak Katzenelson – in memoriam weiterlesen
Taxifahrerin und „stille Heldin“
Kläre Bloch *1908 wuchs in schmargendorf und halensee auf, wo ihre eltern, der kraftdroschkenkutscher friedrich begall und seine frau emma ein kleines taxiunternehmen hatten. sie war ein „sandwich-kind“ mit einer älteren schwester und einem jüngeren bruder, ging auf die handelsschule, machte 1930 die fahrerlaubnis, und wurde mit 22 jahren die (nach elli blarr) zweite taxifahrerin … Taxifahrerin und „stille Heldin“ weiterlesen










