Voraussetzungen, die eine zwingendeSchlußfolgerung zulassen, nennt man, wie jeder Mittelschüler in und außer Dienst gern bestätigen wird, Prämissen. Die folgende wahre Geschichte hat der Prämissen zwei. Erstens: Kunst und Wirklichkeit sind in der Lage, die seltsamsten chemischen Verbindungen einzugehen. Zweitens: Die Tiroler sind lustig. Das Subjekt der zweiten Prämisse ließe sich beliebig erweitern. Aber im … Erich Kästner: Wahres Geschichtchen weiterlesen
Kategorie: Diktaturen
Das Aucherbachsche Waisenhaus
baruch auerbach (1793 – 1864) war der gründer und direktor des ersten jüdischen waisenhauses in deutschland art. 1 der statuten: „die bestimmung des im jahre 1832 von b. auerbach gegründeten waisen-erziehungs-instituts ist: waisenkinder männlichen geschlechts, zunächst aus der hiesigen jüdischen gemeinde, unentgeltlich zu verpflegen, zu erziehen, allen ihren leiblichen und geistigen bedürfnissen abzuhelfen, die verlornen … Das Aucherbachsche Waisenhaus weiterlesen
Merci les Zazous!
Sie trugen im besetzten Paris Davidsterne mit der Aufschrift „SWING“ oder „ZAZOU“…„Zazou“ war eine Stilrichtung des Jazz, aber auch der Name der Swingkids von Paris, einer anarchischen, fröhlichen Jugendbewegung, die ähnlich wie die Swingjugend in Hitler-Deutschland auf ihre Weise dem Vichy-Regime und den Nazis trotzten.Die Subkultur hatte ihren Namen wahrscheinlich aus dem Song „Zaz Zuh … Merci les Zazous! weiterlesen
Das Massaker von Malmet
am 17. dezember 1944 massakrieren mitglieder einer kampfgruppe der 1. ss-panzerdivision „leibstandarte adolf hitler“ bei malmedy 82 wehrlose amerikanische soldatendie gruppe unter dem kommando von ss-obersturmbannführer joachim peiper hatte zuvor bereits kriegsverbrechen in der sowjetunion und italien begangen (so die erschießung von 30 bewohner des dorf boves im september 1943). nun während der ardennen-offensive sollte … Das Massaker von Malmet weiterlesen
Hubsi Aufrecht
hubert von meyerinck *23. august 1896. der glatzkopf, obgleich bei max reinhardt zum charakterdarsteller ausgebildet, wurde vor allem durch über 280 filmen bekannt, in denen er als hochstapler, dandy, bösewicht, beamter, offizier, adliger oder weder-noch-wesen, mal schmierig, mal blasiert, mal tuntig, aber immer herrlich skurril über die leinwand kam – unvergessen in billy wilders „eins, … Hubsi Aufrecht weiterlesen
Doppelagetnt „Garbo“
joan pujol garcía *14.2.1912 - war einer der trick- und erfolgreichsten doppelagenten des zweiten weltkriegsvor dem krieg hatte der mann aus barcelona als student, soldat, hühnerzüchter und kinobetreiber eigentlich immer versagt. doch 1940 beschloss er, einen beitrag „zum wohl der menschheit“ zu leisten und großbritannien zu helfen, das zu dieser zeit nazi-deutschlands einziger aktiver kriegsgegner … Doppelagetnt „Garbo“ weiterlesen
Adolfs Mischpoche
alois matzelsberger, am 13.1.1882 als unehelicher sohn von alois h. senior und franziska m. geboren, wird durch die heirat seines vaters mit seiner mutter als „hitler“ legitimiert. die mutter stirbt zwei jahre nach seiner geburt, und senior heiratet erneut, nun die zukünftige mutter des massenmörders adolf h. klara h. mag ihren stiefsohn nicht, sein vater … Adolfs Mischpoche weiterlesen
Clara Zetkins Reichtagsrede 1932
#dejavu Die letzte Rede der kranken, fast blinden Frauenrechtlerin, Kriegsgegnerin, Internationalistin und Sozialistin als Alterspräsidentin zur Eröffnung des neu gewählten Reichstags am 30.8.1932 (die NSDAP hatte ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt und war mit 37,3% stärkste Partei geworden: Meine Damen und Herren!Der Reichstag tritt in einer Situation zusammen, in der die Krise des zusammenbrechenden Kapitalismus die … Clara Zetkins Reichtagsrede 1932 weiterlesen
Die Bakteriologin Rabinowitsch-Kempner
Lydia Rabinowitsch-Kempner *22. August 1871, die zweite Professorin in Preußen und erste in Berlin wies die Übertragung der Tuberkelbazillen durch infizierte Kuhmilch nach und wurde als Jüdin aus dem Amt gejagt.Sie stammt aus Kaunas (Kowno) in Litauen und ist eines von neun Kindern des jüdische Brauereibesitzers Leo Rabinowitsch und seiner Frau Minna Werblunski. Da Frauen … Die Bakteriologin Rabinowitsch-Kempner weiterlesen
Keine Feier ohne Meyer
Hermann Meyer (*12. Januar 1846), der posthume Namensgeber des Berliner Mottos „keine Feier ohne Meyer“ Meyer war als junger Mann aus Posen nach Berlin gekommen und handelte hier mit Getreide, bis er 1890 auf dem Hof der Oranienburger Straße 23 zusammen mit seinem Schwager Max Warschauer die Firma „Hermann Meyer & Co. KG“ samt Spiritusbrennerei … Keine Feier ohne Meyer weiterlesen










