Eines der letzten Opfer der NS-Mörderjustiz

fritz wehrmann *7. juli 1919, war eines der letzten opfer der ns-mörderjustiz. zwei tage  n a c h  der „bedingungslosen kapitulation“ nazideutschlands wurde der 26-jährige matrose zusammen mit seinen kameraden alfred gail, 20 jahre alt, und martin schilling, 22 jahre alt, hingerichtet. die drei hatten einen tag nach der teilkapitulation am 6. mai 1945 nach … Eines der letzten Opfer der NS-Mörderjustiz weiterlesen

Minderwertiges Dokument von kränklich grüner Farbe

am 5. juli 1922 wird der nansen-pass für staatenlose flüchtlinge und emigranten eingeführt  flüchtlinge gibt es, seit es menschen gibt. auch nach dem ersten weltkrieg waren 9,5 millionen menschen auf der flucht, davon über eine million russen, die sich vor den bolschwiki, dem hunger und bürgerkrieg ins ausland abgesetzt hatten. mit dem verlassen der sowjetunion … Minderwertiges Dokument von kränklich grüner Farbe weiterlesen

Todesstrafe Made in GDR

am 17. juli 1987 verkündete die „aktuelle kamera" die abschaffung der todesstrafe – zur überraschung vieler bürger, die gemeint hatten, die gäbe es in der ddr längst nicht mehr. die zuständigen stellen hatten bei ihrer strikten geheimhaltung gute arbeit geleistet. und spätestens seit der unterzeichnung der “schlussakte von helsinki“ bestätigte erich honecker, nach internationaler anerkennung … Todesstrafe Made in GDR weiterlesen

„Der Kicker“

am 14. juli 1920 erschien die erste ausgabe des immer noch existierenden sportmagazins „der kicker", gegründet vom fußballnarren walther bensemann. dessen eltern, eugenie marckwald und der berliner bankier berthold bensemann, hatten ihn als kind in eine privatschule in der schweiz geschickt, wo walther sich mit fußball infiziert und nach dem umzug der famile nach karlsruhe … „Der Kicker“ weiterlesen

Jedwabne

10. juli 1941. die christlichen bewohner des polnischen städtchens jedwabne treiben ihre jüdischen nachbarn in einer scheue zusammen und verbrennen sie bei lebendigem leib. (foto: was von den ca 340 ermordeten in der scheune verblieb) #sachor

Ruth Galinski sel.A.

Ruth Weinberg wird am 19. Juli 1921 in Dresden als Tochter eines Kaufmanns aus Bialystok und einer Dresdnerin geboren. Sie geht in eine Volksschule und treibt leidenschaftlich gern Sport – Leichtathletik, Speerwerfen, Hochsprung, Handball. Wären die Nazis nicht gewesen, hätte Ruth Weinberg sicher als Leichtathletin Karriere gemacht. Seit sie fünf Jahre alt war, trainiert sie im dortigen SC Bar Kochba. „Der Sport hat mir viel bedeutet. Er bedeutete ja nicht nur Anstrengung, sondern auch Freundschaft, Geselligkeit und Freiheit.“ Und zwar … Ruth Galinski sel.A. weiterlesen

Artur „Atze“ Brauner sel.A.

Wie passt ein solches Leben in einen einzigen Text? Wenn einer quasi das 20. Jahrhundert ist – alles zusammen, die Schoa, die Hoffnung auf ein anderes Deutschland, das schlechte Gewissen und das ewige Missverstehen, das alte Westberlin und das deutsche Nachkriegskino. Eine Art Marcel Reich-Ranicki des (nicht nur Unterhaltungs-)Films, ein kleiner polnischer Jude, der den … Artur „Atze“ Brauner sel.A. weiterlesen

Hannah Szenes

hannah szenes wird 1921 in budapest geboren, emigriert nach palästina, schließt sich 1939 der britischen armee an, springt 1944 mit dem fallschirm hinter der feindlichen linie in jugoslawien ab, ist drei monate bei titos partisanen, überquert am 12. mai 1944 die ungarische grenze, wird einen tag später verhaftet, eingesperrt und gefoltert, ohne jemanden zu verraten, … Hannah Szenes weiterlesen