ernst leitz (*1.3.1871) hat die „leica“ gebaut... und dutzende menschen gerettet der sohn des firmengründers ernst leitz I aus wetzlar wurde nach dem tod seiner vaters alleingesellschafter der firma leitz, die anfangs mikroskope, linsen und messinstrumente herstellte und ab 1925 die „leitzsche camera“, kurz „leica“, die erste 24x36-kleinbildkamera, die mit ihrem geringen gewicht, den wechselobjektiven … Stiller Held weiterlesen
Kategorie: Diktaturen
Paukenschlag
am 25. februar 1956 rechnet nikita chruschtschow auf dem 20. parteitag der kpdsu in einer fast fünfstündigen rede mit seinem vorgänger josef stalin und dessen terrorregime ab – der beginn der tauwetterperiode zwischen ost und west. (seine eigene rolle erwähnt chruschtschow nicht. lt. londoner „daily mail“ bekam er nach der rede einen zettel hinaufgereicht, auf … Paukenschlag weiterlesen
Frauenprotest
„An jenem Sonnabend, dem 27. Februar 1943, kam auch unser Vater, Abraham Pisarek, nicht von der Fabrik in der Frankfurter Allee, in der er als Heizer Zwangsarbeit leistete, nach Hause. Von dem Vater meiner Freundin Erika Hecht, der als Kriegsversehrter des Ersten Weltkriegs noch nicht deportiert worden war, erfuhren wir, dass die Männer aus den … Frauenprotest weiterlesen
Flugblatt IV
22. februar 1943: die mitglieder der „weißen rose“, sophie scholll (21), hans scholl (24) und christoph probst (23), werden hingerichtet. Flugblatt IV Es ist eine alte Weisheit, die man Kindern immer wieder aufs neue predigt, daß, wer nicht hören will, fühlen muß. Ein kluges Kind wird sich aber die Finger nur einmal am heißen Ofen verbrennen. … Flugblatt IV weiterlesen
Der „Vera Menchik Club“
vera menchik *16.2.1906 war die erste schachweltmeisterin und konnte den titel 17 jahre lang verteidigen, bis sie - zusammen mit schwester und mutter - in london von deutschen bomben getötet wurde. vera und ihre schwester olga wurden in moskau geboren. der vater war tscheche, die mutter britin. beide mädchen lernten schon früh schach spielen. 1921 … Der „Vera Menchik Club“ weiterlesen
Herbert Baum
herbert baum *10.2.1912, wuchs in der berliner jüdischen jugendbewegung auf. er, seine spätere frau marianne, seine freunde martin und sala kochmann und die schwestern hella und alice hirsch bildeten den kern der widerstandsgruppierungen, die heute unter "herbert-baum-gruppe“ subsummiert werden. herbert lernte elektriker und besuchte abendkurse, weil er ingenieur werden wollte, wurde als jude jedoch 1935 … Herbert Baum weiterlesen
Freuds Schwestern
am 5. februar 1943 stirbt adolfine freud in theresienstadt. sie war eine der fünf schwestern sigmund freuds, von denen vier aus wien deportiert und umgebracht wurden. bis auf anna, die 1921 in die usa ausgewandert war, wurden vor adolfine („dolfi“) schon marie („mitzi“) und pauline („pauli“) in maly trostinez bei minsk ermordet, und nach ihr … Freuds Schwestern weiterlesen
Knockout mit Davidstern
max baer (*11.2.1909) wurde schlagartig bekannt, als er am 8. juni 1933 vor 60.000 zuschauern im new yorker yankee stadion den deutschen max schmeling durch technischen ko in der zehnten runde besiegte und das mit einem davidstern auf seinen boxershorts. bis heute hält sich hartnäckig die mär, dass baer jude war. nun, er war es … Knockout mit Davidstern weiterlesen
Die Tochter
swetlana stalina, *28. februar 1926, war das jüngste kind von josef stalin und nadeschda allilujewa, die starb, als swetlana sechs war. ob sie sich erschossen hat oder ermordet wurde, ist bis heute nicht geklärt. (stalin hatte außerdem zwei söhne: jakow starb 1943 im kz sachsenhausen, weil sein vater sich geweigert hatte, den in kriegsgefangenen sohn gegen … Die Tochter weiterlesen
Yolla Niclas
yolla niclas hat nicht mal einen eigenen wikipedia-eintrag (stand 2019). wenn überhaupt, ist sie allenfalls als geliebte und muse alfred döblins bekannt. doch niclas war eine wunderbare fotografin, auch wenn man lange graben muss, um heute noch bilder von ihr zu finden.charlotte niclas wird am 24. februar 1900 in einer liberalen jüdischen kaufmannsfamilie am berliner … Yolla Niclas weiterlesen
