alessandro giuseppe antonio anastasio volta *18.2.1745, hat u.a. die batterie erfunden volta sollte jurist oder priester werden, las aber lieber bücher über elektrizität (die man bis dahin nur als naturphänomen in form von blitzen oder dank mechanischer apparaturen als reibungsenergie kannte) und experimentierte gern herum. so entdeckte er das methan (in den aus sümpfen des … Volta(a) weiterlesen
Kategorie: Erfinder:innen
Erik der Sprüher
ohne sie wäre jede friseuse und jeder graffitisprayer aufgeschmissen. Am 9.2.1926 erfand der norwegische ingenieur erik rotheim die sprühdose (eigentlich, um seine skier leichter einwachsen zu können), und meldete sie im jahr darauf zum patent an. ihren ersten großen einsatz hatte sie aber erst, nachdem der chemiker lyle d. goodhue ein geeignetes treibmittel gefunden hatte … Erik der Sprüher weiterlesen
Ein Sachse erobert den Musikinstrumentenmarkt
rudolph wurlitzer wurde am 1.2.1831 in schöneck im vogtland geboren, nur wenige kilometer von markneukirchen, dem damaligen epizentrum des instrumentenhandels entfernt. seine familie baute und verkaufte hier schon seit dem 17. jahrhundert musikinstrumente.1853 machte sich der junge wurlitzer mit 80 dollar und ohne englischkenntnisse nach amerika auf. er ging nach cincinnati, wo es eine große … Ein Sachse erobert den Musikinstrumentenmarkt weiterlesen
Ladies first
27.2.1693. in london erscheint die erste frauenzeitschrift der welt: „the ladies’ mercury“. eigentlich nur ein beidseitig zweispaltig bedruckter bogen papier, im stil der zeit auch ohne bilder und überschriften (drucken war teuer und die publikationen wurden von den druckereien direkt vertrieben, zwischenhändler und zeitschriftenstände gab es noch nicht). die urahnin von „brigitte“, „emma“ & co … Ladies first weiterlesen
Der Säulenheilige von Berlin
ernst theodor amandus litfaß (*11.2.1816) war „der könig der reklame“ und im volksmund „der säulenheilige“ von berlin. aber eigentlich hatte der sproß einer assimilierten, monarchietreuen jüdischen familie schauspieler werden wollen. er lernte buchhändler, gründete dann aber ein theater, das „lätitia" am weinbegsweg, schrieb gedichte und stieg erst nach dem tod des stiefvaters (sein leiblicher vater … Der Säulenheilige von Berlin weiterlesen
Hosenmann
levi strauss, jüngster sohn von hirsch und rebecca strauss, wurde am 26.2.1829 als löb strauß in der markstraße 83 in buttenheim/oberfranken geboren. nachdem sein vater, ein hausierender tuchhändler und er wiederum sohn des viehhändlers jakob strauß, an tbc gestorben war, wanderte die verarmte restfamilie, löb war 24, nach amerika aus, wo zwei seiner brüder bereits … Hosenmann weiterlesen
Scheiße in Gold verwandelt
Heute (31.1.2018) vor 205 Jahren wurde in Amsterdam ein visionärer Kerl geboren: Samuel Sarphati. Zu der Zeit war Amsterdam dank Napoleon bankrott, geplündert und bitterarm (auch 70% der aschkenasischen und ein Drittel der sephardischen Juden lebten in Elendsquartieren): Die Kanäle waren voll stinkendem Müll, Cholera- und Scharlach-Epidemien an der Tagesordnung… In diesem Klima studierte Sarphati … Scheiße in Gold verwandelt weiterlesen
Rosenfelders Taschentücher
wer papiertaschentücher meint, sagt hierzulande meist einfach „tempo“. am 29. januar 1929 haben oskar, emil und karl rosenfelder ihre erfindung als warenzeichen beim reichspatentamt angemeldet. die söhne des bamberger hopfenhändlers isaak rosenfelder und seiner frau adelheid hatten schon 1902 die „bamberger closetpapierfabrik“ gegründet und nach deren verkauf die „vereinigten papierwerke heroldsberg“, deren verwaltungssitz sich in nürnberg … Rosenfelders Taschentücher weiterlesen
Stadtfernsprecheinrichtung
am 12. januar 1881 nimmt die erste deutsche fernsprechvermittlungsstelle mit acht (!) teilnehmern den betrieb auf: mit dem direktor der großen berliner pferdeeisenbahn-aktiengesellschaft, cäsar wollheim „kohlen & metalle“ und sechs banken. nachdem sein aufruf an die berliner öffentlichkeit zur beteiligung an einer „stadtfernsprecheinrichtung" ohne resonanz geblieben war und im winter 1880 trotzdem schon mit dem … Stadtfernsprecheinrichtung weiterlesen
Prost auf Louis Braille!
welt-braille-tag. was für eine großartige erfindung. was für ein segen. für mich ist es eine horrorvorstellung, nicht sehen zu können, noch furchtbarer als taub zu sein. gut, dass es inzwischen auch über 50.000 deutschsprachige bücher in blindenschrift gibt und zunehmend mehr museen und veranstaltungsorte informationstafeln in braille haben oder erlauben, dass blinde die objekte anfassen. … Prost auf Louis Braille! weiterlesen
