Stalking 1931:)

Hunderttausendmal frag ich bei dir anHunderttausendmal sagst nein du mir dann Hunderttausendmal hab ich dich schon gefragtHunderttausendmal hast du schon nein gesagtUnd ich wollte nur ein bißchen, ein Küßchen, sonst nichtsHunderttausendmal stand ich vor deiner TürHunderttausendmal versperrtest du sie mirUnd ich wollte bloß ein Stündchen dein Mündchen, sonst nichts, mein LieblingDoch ich laß' den Mut … Stalking 1931:) weiterlesen

Edith Tudor-Hart, Arbeiterfotografin

erinnern an edith tudor-hart. sie wurde am 28.8.1908 als edith suschitzky in einer assimilierten jüdischen familie in wien geboren, wo ihr vater in der favoritenstraße eine arbeiterbuchhandlung betreibt. sie macht eine ausbildung als kindergärtnerin, bekommt von ihrer ersten liebe, dem kommunisten ernst deutsch eine rolleiflex geschenkt und beginnt das soziale elend in wien zu fotografieren. … Edith Tudor-Hart, Arbeiterfotografin weiterlesen

Erste reine Landschaftsdarstellung

die auf den 5.august 1473 datierte federzeichnung gilt als erste reine landschaftsdarstellung in der abendländischen kunst und als erste datierbare arbeit leonardo da vincis. ob die flusslandschaft der phantasie des damals 21-jährigen entsprungen ist oder ein reales vorbild hat, ist unter kunsthistorikern umstritten. einige tippen auf das tal des arno oder des greve, die gegend … Erste reine Landschaftsdarstellung weiterlesen

Martin „Marty“ Feldman

marty feldman *8.7.1934 der wuschelkopf mit den glubschaugen wurde als martin alan feldman und sohn des schneiders myer feldman und seiner frau cecilia im armen londoner eastend geboren. als die familie aus der ukraine nach england eingewandert war, hatte sein großvater hyman ihren namen „bondar" in das seiner meinung nach weniger jüdisch klingende „feldman(n)“ geändert. martys … Martin „Marty“ Feldman weiterlesen

Artur „Atze“ Brauner sel.A.

Wie passt ein solches Leben in einen einzigen Text? Wenn einer quasi das 20. Jahrhundert ist – alles zusammen, die Schoa, die Hoffnung auf ein anderes Deutschland, das schlechte Gewissen und das ewige Missverstehen, das alte Westberlin und das deutsche Nachkriegskino. Eine Art Marcel Reich-Ranicki des (nicht nur Unterhaltungs-)Films, ein kleiner polnischer Jude, der den … Artur „Atze“ Brauner sel.A. weiterlesen

„Der jüdische N*gerkantor“

Berlin. „Der einzige jüdische N*gerkantor Towie Hakohen von der New Yorker N*gersynagoge gibt am Sonntag, dem 2. November, Nachm. 4 Uhr, ein einmaliges Konzert in der Singakademie, am Festungsgraben 2. Es kommen synagogale und jüdische Volkslieder zum Vortrag, überall, wo dieser N*gerkantor aufgetreten ist, so in Warschau und anderen größeren Städten, erntete er großen Beifall. … „Der jüdische N*gerkantor“ weiterlesen

Shoah and Pin-Ups

„Ich bin hier sitzen geblieben wegen der Kunst“, sagt Boris Lurie, 1924 in Leningrad geboren und in Riga aufgewachsen, bis die Deutschen seine Jugend beendeten. Seit über 60 Jahren, länger als an jedem anderen Ort, lebt Lurie in New York. Aber noch immer ist er „Borja“, liebt litauisches Brot und „Homemade bacon, polish style“ aus … Shoah and Pin-Ups weiterlesen

Two soft-boiled eggs and a bedroom voice

peter lorre *26.6.1904 – “all anyone needs to imitate me is two soft-boiled eggs and a bedroom voice.”  aber so war es nicht. niemand anderes konnte peter lorre sein. und der konnte alles spielen und alles sein: komisch, listig, uralt, kindlich, hämisch, schleimig, traurig, abwesend, dämonisch, entrückt, intensiv, gestört, beängstigend, bemitleidenswert…lászló löwenstein wurde in rosenberg … Two soft-boiled eggs and a bedroom voice weiterlesen