„die jüdische nase“, gegenstand zahlloser flachwitze und karikaturen, ist ein mythos. es gibt sie nicht.bereits 1911 hat der anthropologe maurice fishberg beim vermessen von 4000 jüdischen nasen in new york keinen signifikanten unterschied zur gesamtbevölkerung finden können. auch die statistiken aus russland und galizien, die er und der anthropologe joseph jacobs ausgewertet haben, zeigten, dass … Nasen-Ikonografie weiterlesen
Kategorie: Mischpochologie
Juli Briner
yul brynner *11. juli 1920 – hat gern ein bisschen geflunkert, u.a. er wäre, da mongolischer abstammung, als „taidje khan“ auf der insel sachalin (gut beschrieben in tschechows „russlands schreckensinsel“) geboren worden. de facto kam er als „juli briner“ in einem gutbürgerlichen haus in der aleutskaya-straße 15 in wladiwostok auf die welt (wo heute eine … Juli Briner weiterlesen
Loeb aus Feuchtwangen
lion feuchtwanger *7. juli 1884 dank seiner werke kennt man das fränkische kaff feuchtwangen wenigstens des namens nach in der ganzen welt. wie viele juden haben auch die vorfahren des berühmten schriftstellers den namen des ortes angenommen, aus dem sie ursprünglich stammten. als mischpochologie-fan hab ich mal geguckt wie weit sich seine familie hier zurückverfolgen … Loeb aus Feuchtwangen weiterlesen
Dumas „père“
dumas davy de la pailleterie *24.juli 1802 – vielschreiber, reisender, revolutionär, flüchtling, duellant, schlossherr, lebemann, weiberheld, gourmet und direktor h.c. der ausgrabungen von pompeji – war der enkel eines französischen adligen und der auf haiti geborenen afrikanischen sklavin marie-cessette dumas. deren namen hatte sein vater alexandre schon benutzt, als er sich dem französischen revolutionsheer anschloss. … Dumas „père“ weiterlesen
Barbies Mame
#barbie am 9. märz 1959 stellt die firma mattel auf der spielwarenmesse in new york ihre barbie-puppe vor. mischpochologie: ihre „mutter“, ruth handler, wird 1916 als jüngste tochter von jakob mosko und ruth rubinstein, die vor den pogromen aus polen geflohen waren, in denver geboren und heiratet 1938 elliot „izzie“ handler, den sie auf einem … Barbies Mame weiterlesen
Eine jüdische Bankerin im Mittelalter
Wie sie aussah und wann und wo genau sie geboren wurde, ist nicht bekannt, genauso wenig wie ihr Geburtsname. Die Frau, die als Reynette von Koblenz in die Geschichte eingegangen ist, war die bedeutendste Kreditunternehmerin des späten 14. Jahrhunderts im Rheinland. Ihre Wiederentdeckung und Würdigung ist vor allem den akribischen Recherchen des Historikers und Archivars Franz-Josef … Eine jüdische Bankerin im Mittelalter weiterlesen
Drei Brüder aus Otterberg
Die Synagoge in Otterberg wurde 1838 eingeweiht. Im selben Jahr heiratete hier Lazarus Straus seine Cousine Devora Fannie Levi und als die überraschend starb, 1843 ihre jüngere Schwester Sara. Das Paar bekam fünf Kinder: Hermine, Isidor, Nathan, Jakob und Oskar. Jakob starb als Kleinkind, doch die drei anderen Brüder sollten die berühmtesten Söhne der Stadt werden… Ihr Vater, ein Enkel des gleichnamigen Mitgliedes des französischen … Drei Brüder aus Otterberg weiterlesen

