Clara Zetkins Reichtagsrede 1932

#dejavu Die letzte Rede der kranken, fast blinden Frauenrechtlerin, Kriegsgegnerin, Internationalistin und Sozialistin als Alterspräsidentin zur Eröffnung des neu gewählten Reichstags am 30.8.1932 (die NSDAP hatte ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt und war mit 37,3% stärkste Partei geworden: Meine Damen und Herren!Der Reichstag tritt in einer Situation zusammen, in der die Krise des zusammenbrechenden Kapitalismus die … Clara Zetkins Reichtagsrede 1932 weiterlesen

Concerning The Jews

Mark Twain, Harper's Magazine, March, 1898: Some months ago I published a magazine article descriptive of a remarkable scene in the Imperial Parliament in Vienna. Since then I have received from Jews in America several letters of inquiry. They were difficult letters to answer, for they were not very definite. But at last I have … Concerning The Jews weiterlesen

Geschmort, gebraten, gebacken oder gekocht

Achtung. Flgender Text von Jonathan Swift ist kein Aufruf zum Kinderverkaufen/fressen, sondern eine bitterböse Satire des Autors von „Gullivers Reisen“ auf die katastrophale soziale Lage der meisten Iren seiner Zeit und das eiskalte Kalkulieren englischer Ökonomen mit dem „Faktor“ Mensch als Rohstoff und Ressource, geschrieben 1729. Ein bescheidener Vorschlag im Sinne von Nationalökonomen, wie Kinder … Geschmort, gebraten, gebacken oder gekocht weiterlesen

„Sie müssen Bicycle fahren lernen!“ 

Arthur-Schnitzler-Aphorismen:Alles, was die Seele durcheinander rüttelt, ist Glück.Auch der ehrlichste Denker wird es ohne Humor niemals zum Philosophen, sondern immer nur zum Pedanten bringen.Alles verstehen heißt alles verzeihen – das wäre sehr edel gedacht und gesagt. Nur schade, daß das Verstehen neunundneunzig Mal unter hundert aus Bequemlichkeit und höchstens einmal aus Güte geschieht.Auch denen, die … „Sie müssen Bicycle fahren lernen!“  weiterlesen

Knappe Buchtitel:)

Rituale nupturientium, oder: Beschreibung der Hochzeit-Gebräuche welche unter den bekantesten Völckern, Christen, Juden und Heyden, in allen Theilen der Welt, von alters her beobachtet worden, auch zum Theil noch üblich sind. Nebst beygefügter kurtzen Betrachtung von dem Ehestande und dessen Wirckungen; imgleichen von dem Laster des Ehebruchs, und wie derselbe von vielen Nationen wunderlich, jedoch meistens … Knappe Buchtitel:) weiterlesen

Dada-Baronin Elsa

Elsa von Freytag-Loringhoven, geboren am 12. Juli 1874 als Elsa Hildegard Plötz in Swinemünde, war die exzentrischste Malerin, Dichterin, Tänzerin, Modelfrau und Muse, die Dada zu bieten hatte.Immer pleite und immer sprühend vor provokanten Ideen, gekleidet in oder geschmückt mit gefundene(n) Objekte(n) mischte der Bürgerschreck um die Jahrhundertwende erst Berlin, dann München und in den … Dada-Baronin Elsa weiterlesen

Die Bakteriologin Rabinowitsch-Kempner

Lydia Rabinowitsch-Kempner *22. August 1871, die zweite Professorin in Preußen und erste in Berlin wies die Übertragung der Tuberkelbazillen durch infizierte Kuhmilch nach und wurde als Jüdin aus dem Amt gejagt.Sie stammt aus Kaunas (Kowno) in Litauen und ist eines von neun Kindern des jüdische Brauereibesitzers Leo Rabinowitsch und seiner Frau Minna Werblunski. Da Frauen … Die Bakteriologin Rabinowitsch-Kempner weiterlesen

„Lampenfest“ bei Heine

In der Denkschrift über seinen Intimfeind Ludwig Börne erwähnt Heinrich Heine 1827 (vermutlich zum einzigen mal) das Lampenfest, also Chanukka, in Frankfurt:»Als wir denselben Abend wieder durch die Judengasse gingen und das Gespräch über die Insassen derselben wieder anknüpften, sprudelte die Quelle des Börne'schen Geistes um so heiterer, da auch jene Straße, die am Tage einen … „Lampenfest“ bei Heine weiterlesen