Drei Helden

ehre dem andenken von youra livchitz (25), jean franklemon (25) und robert maistriau (22), die am 19.april 1943 in einer waghalsigen aktion gefangene aus einem deportationstransport nach auschwitz befreit haben...die idee stammte vom „comité de défense des juifs“ (cdj). nachdem alle kontaktierten partisanengruppen abgelehnt hatten (logistisch nicht zu bewältigen, zu riskant, zu wenig waffen, wohin … Drei Helden weiterlesen

Titanic in Gotenhafen

zum 30. jahrestag des untergangs der titanic am 15. april 1912 verfilmt die berliner tobis-filmkunst gmbh die katastrophe – als antibritisches propagandastück, mit einem budget von drei millionen reichsmark eine der teuersten filmproduktionen des dritten reichs. goebbels will britische schlamperei, korruption, skrupellosigkeit, verkommenen geldadel, verantwortungslose schiffseigner usw. vorführen und lässt sich ein passendes drehbuch stricken. … Titanic in Gotenhafen weiterlesen

Elise und Otto Hampel

im andenken an elise und otto hampel, die vor 80 jahren unter dem fallbeil starben otto (*1897) und elise (*1903) waren einfache arbeiter. er hilfsarbeiter im kabelwerk von siemens-schuckert, sie näherin. sie hatten 1937 geheiratet, wohnten in der amsterdamer straße 10 im berliner wedding und lebten ein angepasstes unauffälliges kleine-leute-leben – bis elises jüngerer bruder … Elise und Otto Hampel weiterlesen

Le père des juifs

Pierre Péteu, geboren am 30. März 1895Der promovierte französische Kapuziner-Priester Marie-Benoît hat Tausende Juden vor der Deportation bewahrt Als Italien im Juni 1940 Frankreich den Krieg erklärte, verließ Marie-Benoît Rom und baute in Marseille, schockiert von der Aussage Mussolinis, Juden würden nicht zur italienischen Rasse gehören, mit Gleichgesinnten ein Netzwerk auf, das Flüchtlinge beherbergte, falsche … Le père des juifs weiterlesen

Dora Gerson

Dora Gerson *23.3.1899 Berlin – 14.2.1943 Auschwitz Max und Johanna Gerson wurden noch in einer pommerschen bzw. schlesischen Kleinstadt geboren, ihre Töchter Erna und Dorothea schon in Berlin. Erna starb jung, Dorothea wurde „Dora“ und Schauspielerin.Sie besuchte Max Reinhardts Schauspielschule am deutschen Theater, mimte dann in Karl-May-Stummfilmen (u. a. „Die Todeskarawane) mit, heiratete ihren Theaterkollegen … Dora Gerson weiterlesen

Emmy Noether, Mutter der modernen Algebra

Emmy Noether, geboren am 23. März 1882, war die Tochter des Erlanger Mathematik-Professors Max Noether und seiner Frau Ida Kaufmann aus Köln und die Schwester des Mathematikers Fritz Noether (der floh 1934 als Jude und Linker in die Sowjetunion und lehrte in Tomsk, bis er wegen angeblicher Spionage und antisowjetischer Propaganda verurteilt und 1941 in … Emmy Noether, Mutter der modernen Algebra weiterlesen

Non omnis moriar

Das letzte Gedicht der als Sara Polina Gincburg am 22. März 1917 in Kyiv geborenen Ausnahme-Lyrikerin Zuzanna Ginczanka, die vor den Deutschen aus Warschau nach Lemberg floh, von ihren Nachbarn verraten wieder fliehen musste, nach erneuter Denunziation von der Gestapo verhaftet, gefoltert und 1944 erschossen wurde. „Non omnis moriar“ (Nicht alles von mir wird sterben … Non omnis moriar weiterlesen

Der letzte Tango in Treblinka

Artur Gold war 1939 auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Geboren am 17. März 1897 in Warschau als Sohn von Michał Gold, dem Ersten Flötisten der Warschauer Oper (der während einer Aufführung hinter seinem Notenständer starb, als Artur fünf war) und von Helena Melodist, die aus einer Dynastie berühmten Klezmer-Musiker stammte, gehörte Artur Gold in der Zwischenkriegszeit zu … Der letzte Tango in Treblinka weiterlesen